Es ist nicht leicht, sich in der prestigeträchtigen ORF-Infosendung ZIB 2 als Anchorwoman zu etablieren. Das 30-minütige Nachrichtenformat um 22 Uhr ist das News-Aushängeschild des staatlichen österreichischen Rundfunks und war lange Zeit eine reine Männerdomäne.

Die Hauptmoderatoren der ZIB 2 haben diese mit ihrem Stil geprägt. Der 2001 im Alter von nur 56 Jahren an Krebs ver­storbene Robert Hochner ist bis heute ein Mythos, ein hochkarätiger Journalistenpreis für mutige Berichterstattung ist nach ihm benannt. Und Armin Wolf, der bekannt dafür ist, sich für seine Interviews akribisch vorzubereiten und seine Stu­diogäste öfter zum Schwitzen bringt, hat sich auch jenseits der Grenzen der Alpenrepublik einen Namen gemacht.
In den 8 Jahren, in denen Lou Lorenz-Dittlbacher die Sendung ebenfalls regelmäßig moderiert, hat sie sich ihren Platz erkämpft und gefestigt, sie hat längst ihren eigenen Stil gefunden. COVER hat die Vielbeschäftigte zum Interview getroffen. Mit ihr sprachen wir über ihre Doppelbelastung als Journalistin und Mutter, ihre privaten Vorlieben und Projekte.

COVER: Worum geht es Ihnen eigentlich bei Ihren Interviews?
Dittlbacher: „Das Wichtigste bei Interviews ist, auf Wi­der­sprüche hinzuweisen, und das macht jeder anders. Ich versuche das auf meine Weise. Dass ich dabei nicht die ganze Zeit lache, ist ja logisch – aber das ist ja das, was Frauen dann unterstellt wird: Die lächelt nie, die ist ja böse. Es geht ja nicht darum, dass der Gesprächspartner dann nach dem Interview an der Wand klebt, aber wenn er nicht die Wahrheit sagt, dann sollte es das Publikum schon merken. Und wenns keine Antwort gibt, dann sollen die Leute es natürlichauch merken.“
Dass sie angeblich nicht lächelt, können wir ihr nicht vorwerfen. Lou Lorenz-Dittlbacher lacht gerne, wirkt entspannt. Sie ist pünktlich zum Termin erschienen: gut gelaunt, Sonnenbrille, lässig-elegant gekleidet.

Sonst führen Sie ja die Interviews. Jetzt sind die Rollen vertauscht: Wie fühlt sich das an?
„Ich habe das Heft gern selbst in der Hand und insofern bin ich gespannt, was da jetzt kommt, aber ich lass mich darauf ein.“ (lacht)

Vor Kurzem ist Ihr erstes Buch erschienen: „Der Preis der Macht – österreichische Politikerinnen blicken zurück“.
„Dafür habe ich acht ehemalige Spitzenpolitikerinnen getroffen – von allen Parteien – wie etwa Heide Schmidt, die zwei Mal Präsidentschaftskandidatin war, für die FPÖ unter Jörg Haider und für das Liberale Forum, das sie selbst gegründet hat. Oder Benita Ferrero-Waldner, ehemalige Außenministerin für die ÖVP und EU-Kommissarin.“

Warum dieses Buch? Was wollten Sie von diesen Frauen erfahren?
„Ich glaube schon, dass bei manchen noch einiges offen war, dass sie noch etwas ergänzen oder richtig stellen wollten. Mir war der reflektierte Blick mit Abstand wichtig. Ich habe allen gesagt: „Wenn Sie mir sagen, dass in der Politik alles nur glatt gelaufen ist, dann müssen wir das nicht machen. Das hat für mich einen Sinn“, aber das wollten Sie mir gar nicht sagen. Und gut war es. Ich habe mich auch nach den Funktionen gerichtet: Ich habe mit Ferrero-Waldner angefangen, weil die ja dem höchsten Amt am nächsten war, und dann in Folge kamen die Anderen. Und die Landeshauptfrauen waren mir auch wichtig – beide. Ich habe also in den 70er Jahren angefangen und mit 2017 aufgehört.
Die Arbeit war sehr intensiv: Es waren ziemlich lange Gespräche, da hat sich dann so eine Art Vertrauensverhältnis entwickelt. Es gab davor Tref­fen, wo wir alles skizziert haben und dann war die Länge der Gespräche unterschiedlich, aber so 4-5 Stunden haben sie schon gedauert! Ich habe mich vorbereitet und so gut wie jedes Interview gelesen, das die Damen je gegeben haben, und beim ersten Treffen hatte ich schon eine dicke Mappe und einen Plan dabei. Ein gutes Beispiel zwischen dem üblichen Polit-Talk und dem Buch, ist das der ehemaligen steirischen Landeshauptfrau Waltraud Klas­­nic. Ich wusste, dass sie adoptiert wurde, aber ich kannte die Umstände nicht. Ich wusste nicht, dass sie es selbst lange nicht gewusst hat – ebenso, dass sie ihre leibliche Mutter kennengelernt hat. Ich wusste nicht, dass ihre Mutter ihr gesagt hatte, sie wolle abtreiben. Das sind ja Dinge, die einen das ganze Leben nicht loslassen! Das hat sich dann erst im Gespräch ergeben.“

Nach dieser Erfahrung mit ehemaligen Politikerinnen kommt als nächstes Buch Männer?
„Daran habe ich schon gedacht, aber wir sind uns wahrscheinlich einig, dass da bei dem einen oder dem anderen die Eitelkeit dagegen stünde.“

Immer wieder hört man bei der TV-Berichterstattung, dass sich Parteisekretäre oder andere politisch Verantwortliche in den Redaktionen zu Wort melden, wenn ein Beitrag nicht ihren Erwartungen entspricht.
„Bei mir gibt es das nicht – wir können schon sehr frei arbeiten, schon seit längerem.“

Das war ja aber nicht immer so …
„Nein, mir hat noch nie jemand gesagt, dass ich etwas nicht machen darf oder machen soll, schon gar kein Politiker. Natürlich gibt es immer wieder Angriffe, die werden dann im Pub­likumsrat und im Stiftungsrat behandelt. Da hört man, dass alle mit uns unzufrieden sind, aber das ist ja dann schon wieder gut … Und es ist ja nicht unsere Aufgabe, Politiker zufrieden zu stellen. Deshalb würde ich sagen: Aufgabe erfüllt!“

Sind österreichische Politiker vielleicht dünnhäutiger als etwa ihre deutschen, britischen oder französischen Kollegen?
„Eine andere Gesprächskultur, die bewirkt, dass man nicht jede Kritik als Beleidigung auffasst, würde mir schon gefallen. Aber der Konflikt ist etwas nicht sehr österreichisches. Die Liebe zum Kompromiss ist groß. Ich hingegen mag die Kontroverse, sonst wäre ich in der ZIB2 auch schlecht aufgehoben!“

Neben den Sendungsinhalten, wird ja auch immer das Erscheinungsbild der Moderatorinnen und Moderatoren ausführlich in den Seherprotokollen kommentiert …
„Wir haben jemanden, der die Kleidung aussucht, für mich und alle anderen auch, und der darauf schaut, dass wir mit der Mode gehen, und dass das Aussehen nicht ablenkt von den Inhalten. Farben sind etwa ein Thema. Ich trage die Schultern immer bedeckt, auch im Sommer. So wenig wie möglich soll vom Inhalt ablenken. Privat darf es natürlich schon ein bisschen frecher sein. Würde ich sagen, ich hätte gerne ganz kurze, violette Haare, würde wohl jemand im ORF die Reißleine ziehen. Generell ist es nicht leicht, nach Äußerlichkeiten beurteilt zu werden. Es ist mein Körper, mein Gesicht. Ich trage auch meinen privaten Schmuck, also meine Ringe und Ohrringe, sonst nichts. Schmuck ist immer wieder Thema beim Kundendienst. Da passiert es auch schon, dass die Leute fragen: Woher haben Sie das?“

In der Öffentlichkeit stehende Menschen – zumal wenn es sich um eine attraktive Frau handelt – beschäftigen ja auch die Fantasien der Zuschauer. Gibt es auch Heiratsanträge?
„Wenn bekannt ist, dass man verheiratet ist, bekommt man nicht mehr so viele. Eindeutige Mails oder Briefe gibt es schon, aber da habe ich nicht das Gefühl, dass das in einer Beziehung enden soll. (lacht) Richtiges Stalking habe ich eigentlich nicht erlebt. Dass jemand nervt, das schon. Insgesamt sollte man aber nicht zu viele Postings über sich selbst lesen, das gilt für alle!“

Werden Sie oft auf der Straße erkannt?
„Ja, aber die wenigsten sprechen einen an. Die schauen, dann denken sie sich: Die kenne ich von irgendwo. Wenn ich mit meinem Mann oder anderen Erwachsenen zusammen bin, ist mir das egal, aber wenn ich mit meiner Familie bin, dann nicht – mir ist es wichtig, dass meine Kinder aufwachsen können, ohne den Einfluss, dass ich im TV bin.
Familie ist mir sehr wich­tig. Mit meinem Mann habe ich eine achtjährige Tochter, darüber hinaus hat er noch 3 Kinder in die Ehe mit gebracht – 33, 29, und 16 Jahre alt, und jetzt gibt es auch schon ein Enkelkind.“

Alle unter einem Dach?
„Nein! Aber bei größeren Feierlichkeiten wie Geburtstagen sind dann alle da, auch meine Eltern und meine Schwiegermutter. Das ist mir sehr wichtig, dass wir ihnen allen eine Heimat, ein Zuhause geben können. Da koche ich, und da gibt es ein Kaminfeuer, und das ist dann echt schön!“

Als Journalist ist man ja viel unterwegs, auch sind die Arbeitszeiten oft sehr flexibel. Wie bringen Sie Beruf und Privat – zumal mit einer kleinen Tochter – unter einen Hut?
„Das funktioniert nur, wenn man es ordentlich aufteilt. Als ich in der ZIB 2 zu arbeiten begonnen habe, da war meine Tochter 5 Monate alt: Da ist mein Mann in Karenz gegangen – das hätte sonst nicht funktioniert. Dazu kommt, dass er ja als Vater dreier Kinder schon Erfahrung hatte, das war die halbe Miete. Es ist schon schwer, wir schaffen es eh, aber oft mit hängender Zunge. Ich moderiere ja fix an zwei Abenden, dann kommt recht regelmäßig noch ein dritter mit sonst irgendwas dazu. Aber drei bis vier Abende möchte ich schon zu Hause sein!“

Wieviel Zeit bleibt Ihnen eigentlich neben der ZIB 2 fürs Privatleben?
„Früher war ich Innenpolitik-Redakteurin und dann verantwortlich für die Sendungsplanung der ZIB 20 oder ZIB 24, aber seit meine Tochter auf der Welt ist, habe ich Eltern-Teilzeit. Ich arbeite also nicht jeden Tag. Als ich das Buch geschrieben habe, musste ich mich disziplinieren: Es musste alles um 16:00 Uhr fertig sein, und nach acht Stunden Schreiben oder Nachdenken ist man dann auch müde. Auch wenn ich – arbeitsbedingt – spät ins Bett komme: In der Früh steh’ ich dann mit meiner Tochter auf, denn das gehört einfach dazu. Ich kann nicht einfach liegenbleiben, weil ich am Vortag länger gearbeitet habe, da sehe ich sie in der Früh nicht, am Abend wieder nicht, das geht gar nicht! Und so frühstücke ich mit ihr, bzw. sie frühstückt und ich trinke einen Kaffee – klar könnte ich mich danach wieder hinlegen, aber dann ist schon die Sendung sehr präsent und ich lese die Zeitungen, das ist fixes Ritual.“

Für Kultur, also Kino, Theater oder Musik bleibt da wenig Zeit?
„Priorität bei den Abendterminen haben die Sendungen – und dann schauen wir, was noch bleibt. Also Freunde und Kultur, am besten kombiniert. Das ist der Preis, den wir zahlen, mein Mann und ich – und da muss man eben Abstriche machen. Wir nehmen uns jedes Jahr ein paar Tage für die Salzburger Festspiele frei. Früher hatten wir ein Konzertabonnement, das haben wir zurückgegeben: Das geht sich einfach nicht mehr aus!“

Was sind denn die kulturellen Interessen der Lou Lorenz-Dittlbacher?
„Ich liebe klassische Musik, das hat mir meine Mutter mitgegeben. Ich war 13 oder 14, da hatten wir unser erstes gemeinsames Abo. Das entspannt mich völlig, auch wenn ich laufen gehe, höre ich Musik. Oper weniger, muss ich gestehen, wir gehen zwar hin und wieder, aber ich kann nicht sagen, dass wir total opernbegeistert sind. Und Theater – da gehen wir, wenn uns was gefällt. Auch das Kino muss da nolens volens leiden. Da schon eher Fernsehen.“

Also Fernsehen – was sehen Sie sich da an?
Im Fernsehen schaue ich vor allem, was meinen Bereich betrifft: Also politische Diskus­sions­formate, politische Sendungen. Aber wir schauen auch gern Krimi: wir gehören zu den Menschen, die am Sonntag um 20:15 Uhr vor dem Tatort sitzen.“
„Dann kommt Im Zentrum, da beginnt die politische Woche, da sitzen dann die Menschen, mit denen wir es jeden Tag zu tun haben. Und dann gehen wir schlafen.“
Bleibt da noch Zeit für Sport?
„Ich bin jemand, der Sport betreibt, weil ich es muss. Ich gehe eher laufen, um fit zu bleiben, ich mach’ es, weil es vernünftig ist – nicht weil ich dabei glücklich bin. Ich mag Skifahren, kann es aber nur mäßig gut. Das ist wirklich super, aber mehr Sport gibt es nicht in meinem Leben.“

Wie sieht denn das kulinarische Leben einer Anchorwoman aus?
„Ich gehe gern essen, oder wir kochen für Freunde. Ich bin schon jemand, der gern genießt, aber man muss sich immer wieder erinnern, dass man genießen darf. Ich koche gern italienisch oder österreichisch, mein Mann asiatisch – da haben wir schon viel abgedeckt. Ich kann nicht so gut kochen wie einige meiner Freundinnen, aber ich mache es sehr gerne. Bei größeren Anlässen, wie Weihnachten oder Ostern aufzukochen, das mache ich gerne, aber nicht jede Woche!“ (lacht)

Alkohol?
„Nach getaner Arbeit trinke ich gern ein Gläschen. Wir fahren oft in die Südsteiermark, und was es dort gibt, ist natürlich super. Insgesamt trinke ich eher Weißweine, z.B Gelben Muskateller, am Abend nach der Sendung darf es auch einmal etwas Schwereres sein, also auch Rotwein. Aber ich kenne mich nicht so aus bei Wein. Ich trinke ihn lieber, als dass ich mich damit auseinandersetze!“ (lacht)

Sonstige Aktivitäten?
Ich fotografier gern – außerdem arbeite ich gern im eigenen Garten. Das ist kein PR -Gag, das mache ich wirklich gern, wenn man mit den Jahreszeiten im Garten so mitgeht. Aber es ist nicht so, dass sich die Familie von den Früchten des Gartens ernähren kann. Gestern, am 29. Ok­tober, habe ich die 3 letzten Erdbeeren geerntet – die hat dann das Töchterlein bekommen.
Wollten Sie schon immer zum Fernsehen?
„Ursprünglich wollte ich Lehrerin werden. Ich habe Französisch und Latein studiert. Französisch, weil mir die Sprache so gut gefällt, deshalb wollte ich auch ein Jahr nach Frankreich. Ich hatte schon eine Gastfamilie in der Bretagne gefunden, aber dann ist die Liebe dazwischen gekommen, da war dann von einem Jahr Frank­reich keine Rede mehr!“

Literatur?
„Mit Sprachen verbindet man ja auch einen Kulturkreis. Bei mir waren das Autoren wie Sartre und die Dinge, die man da so liest mit siebzehn.“

Sie moderieren die ZIB 2 seit acht Jahren. Gibt es bereits Projekte für die Zeit danach? Eine Talk-Show vielleicht?
„Mich interessiert die Gegenwart so sehr, dass ich mich mit der Zeit danach noch nicht beschäftigt habe. Aber wenn’s soweit ist, melde ich mich (lacht)“
In ihrer Arbeit treffen Sie viele Studiogäste. Gibt es Wunsch-Interviewpartner, die Sie noch nie vor dem Mikrofon bzw. der Kamera hatten? Trump etwa?
„Donald Trump steht natürlich auf jeder Liste, wobei ich noch keine effiziente Strategie gesehen habe, wie ein Interview mit ihm wirklich funktioniert. Es klingt vielleicht nicht wahn­sinnig originell, aber am meisten würden mich Angela Merkel und Hillary Clinton interessieren. Natürlich würde ich dem Papst nicht absagen, aber die beiden interessieren mich wirklich, und zwar für Gespräche, wie ich sie in meinem Buch mit den acht Frauen gemacht habe – nur so!“

Warum Merkel?
„Sie ist seit 13 Jahren Kanzlerin der größten Wirtschaftsmacht der EU, sie hat Krisen mitgestaltet: Griechenland, die Flüchtlingskrise – da hat es sicher Momente gegeben, in denen sie sich gefragt hat: Was soll ich jetzt machen? Das sind schon Momente für eine Politikerin, wo man weiß, man muss nicht nur das Schicksal des eigenen Landes, sondern auch Europas mitgestalten, man muss Kompromisse schaffen. Man kann Merkel einiges vorhalten, aber man muss ihr zugestehen, dass sie versucht hat, vollkommen uneitel und unaufgeregt diese Aufgabe zu erfüllen. Es ist ja kein Zufall, dass sie immer noch Kanzlerin ist. Mich würde interessieren, wie sie das erlebt hat, warum sie weitergemacht hat, obwohl es so viel Gegenwind gab, und wann sie sich dann gedacht hat: Ich schaffe das nicht!
„Den Satz Wir schaffen das finde ich übrigens gut, weil sie der Bevölkerung damit sagt: Vertraut mir, ich weiß schon, was ich tue. Und das sollte eine Politikerin machen und konsequent bleiben. Und das hat sie auch getan, sie hat nicht, weil es gerade opportun war, ihre Strategie geändert. Man kann immer noch anderer Meinung sein, aber ich finde es gut, wenn eine Politikerin bei ihren Plänen bleibt, auch wenn es gerade unpopulär ist. Sie stellt sich regelmäßig einer Wahl und ist gewählt worden. Da kann es ja nicht so falsch sein, was sie gemacht hat!“

Und Hillary Clinton?
„Ich glaube, von ihr haben wir bisher nur einen Ausschnitt gesehen. Sie ist sehr diszipliniert und darauf bedacht, ihre Fassade zu wahren. Mich würde interessieren, was wirklich dahinter steckt – auch in ihrer Ehe war es wohl nicht immer nur leicht. Sie musste sich zurückhalten und sich in die zweite Reihe stellen, sie wurde in der Öffentlichkeit bloßgestellt. Und dann sprach man immer von der Clinton-Partie: Sie hatte also keine Chance, ihren Weg zu gehen, ohne dass man ihren Mann mitgenommen hat. Mich interessiert da die gan­ze Person, der Wahl­kampf und der Umgang mit der Wahlniederlage.“

Unsere Zeit ist um, Lou Lorenz-Dittlbacher steht auf: die Tochter wartet!